Großes Interesse bei PV-Infoveranstaltung Solar 2018

03.08.2018

Solar 2018

Sonnenenergie in den Fokus genommen


Unter dem Titel „Solar 2018 – Sonnenenergie im Fokus“ luden die Stadtwerke Hartberg und ihre Partner am Donnerstag zum Photovoltaik-Impulsabend ins MAXOOM-Großbildkino am oekopark Hartberg.

In praxisnahen, kompakten Vorträgen wurden Themen wie Energiewende und -autonomie behandelt und spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte gegeben. Die zahlreich anwesenden Photovoltaik-Interessierten lernten an diesem Abend auch Lösungsansätze zur Eigenverbrauchsoptimierung und auf den Hartberger Raum zugeschnittene Förderansätze kennen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Lorenzoni konnte dazu auch zahlreiche Ehrengäste wie LAbg. Lukas Schnitzer und der Hartberger Bürgermeister Marcus Martschitsch, flankiert vom Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Energie, OTBgm. Johann Winkler und Umweltreferent Anton Schuller, sowie namhafte Vortragende wie den GF der e-Marke Austria, Gottfried Rotter oder die Forschung Burgenland mit Markus Puchegger und Markenaussteller vor Ort begrüßen.

Den Auftakt bildete der Hartberger Bürgermeister Marcus Martschitsch, der in seinen Grußworten die Vorreiterrolle Hartbergs in Sachen Klimaschutz und der aktiven Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energie unterstrich. In dieselbe Kerbe schlug auch der Geschäftsführer des Branchenverbandes e-Marke Austria, Gottfried Rotter, der eine Lanze für die Energiewende brach und das Publikum mit interessanten Anstößen für sich und das Thema gewann. Beherzt alte Denkmuster hinterfragend – „warum fragen bei Photovoltaik-Anlagen alle nach der Amortisationsdauer, wohingegen sich klassische Heizanlagen doch niemals rentieren können oder werden? Selbst zu produzieren, rechnet sich!“ – stellte er Möglichkeiten der Nutzung kostenlosen Sonnenstromes als Primärenergie der Zukunft vor.

Eloquent durch den Abend führte der Strom-Vertriebsleiter der Stadtwerke Hartberg, Helmut Ritter, der sich im nächsten Schritt aktuellen Fördermöglichkeiten für PV-Anlagen widmete. Er stellte nicht nur interessante Fakten zur PV-Abdeckung in der Region dar, sondern zeigte auch, wie dieser dynamische Zweig künftig Energiequellen wie Atomstrom einholen wird. Dabei wurde auch im Detail auseinandergesetzt, wie dies öffentlich und speziell in der Stadtgemeinde Hartberg bzw. von den Stadtwerken gefördert wird. Positiv überrascht reagierte das Publikum speziell auf die EUR 1.000,- „Innovationsbonus“ der Stadtwerke, die aktuell für den dort entwickelten „Energiemanager 4.0“ gewährt wird.

Dabei handelt es sich um ein Energiemanagement-System, das Solarenergie automatisch innerhalb eines Hauses mit PV-Anlage verteilt und die Eigenverbrauchsquote optimiert werden kann. Dessen technische Umsetzung wurde vom Leiter der Stadtwerke Hartberg E-Installationen, Harald Wurzer, präsentiert, der dabei sogar Einblicke in seine persönlichen Erfahrungen bot.

Apropos innovativ: Den Abschluss des Vortragsprogramms bildete ein Ausblick in die Zukunft. Markus Puchegger, Vertreter der Forschung Burgenland, präsentierte gemeinsam mit Martin Kröpfl, F&E der Stadtwerke Hartberg, wie künftig sogar das gesamte Stromnetz als intelligenter Speicher fungieren kann. Diese Modelle werden aktuell von den Forschungspartnern mit den Stadtwerken Hartberg am oekopark im Rahmen des Smart City-Projekts „Hybrid Grids Demo“ erarbeitet. Erforscht wird, wie Flexibilitäten im Stromnetz erschlossen und wirtschaftlich nutzbar gemacht werden können.

Derart angeregt, ließen Publikum, Vortragende und Ehrengäste den Abend bei einer köstlichen Buschenschankjause und lebhafter Erörterung des Gehörten gemütlich ausklingen.

Weitere Informationen: Stadtwerke Hartberg, Tel. 03332/62250-0

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